Podiumsdiskussion

Die neuen Zugänge zu Kultur

Diskussionsveranstaltung zu: “Österreichische Kulturinstitutionen und ihre Zukunftsperspektiven

Mittwoch: 12.6.2013 um 19:30 MAK, Stubenring 5 1010 Wien

Mit: Marc Sands, Director of Media and Audiences, Tate London / Laurence Rassel, Artistic Director Fondation Antoni Tapies, Barcelona / Christoph Thun-Hohenstein, Direktor MAK Wien / Gabriele Fröschl, Österreichische Mediathek / Bettina Kann, Österreichische Nationalbibliothek

Moderiert von Corinna Milborn

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Debattenbeitrag: Berliner Gazette von Felix Stalder

Infrastrukturen des Sozialen Netzes: Straße, Karte und selbstfahrendes Auto in einem

Das heutige Internet bietet „out-of-the-box“, und dazu noch meistens kostenlos, sehr viel Organisationsfähigkeit an. Alles ist leicht zugänglich und leicht zu benutzen, aber dennoch erstaunlich effektiv und ermöglicht Menschen und Handlungen in einer Masse zu organisieren, für die noch vor kurzem eine große, teure bürokratische Organisation notwendig gewesen wäre. Die Idee des „Organisierens ohne Organisation“ (Clay Shirky) atmet jenen optimistischen Geist, der das Netz nach wie vor umgibt: die Vision einer transparenten Gesellschaft, die Utopie der semiotischen Demokratie.

Die leichten, flexiblen Organisationen sind eine Realität, eine erfreuliche sogar. Aber sie sind nur die Hälfte der Gleichung und das Gerede davon ist sehr problematisch. Denn die Idee selbst maskiert die andere Hälfte der Gleichung, nämlich dass sehr viele der Ressourcen des Organisierens aus den Organisationen ausgewandert sind und in die Infrastruktur selbst verlagert wurden. (Ganzer Artikel via Berliner Gazette)

Forderungen für eine offene Internet-Gesellschaft

Netzpolitisches Konvent der österreichischen Zivilgesellschaft

Netzpolitische Themen sind noch viel zu wenig präsent in der in der österreichischen Politik. Nicht nur, dass die meisten PolitikerInnen inkompetnet sind, es ist auch der Kontext der Debatte, so weit sie stattfindet, oftmals sehr problematisch (etwa bei “Kunst hat Recht”). Das Wahljahr 2013, mit der Nationalratswahl im Herbst, bietet die Gelegenheit, die politischen Akteure zu klaren Stellungsnahmen herauszufordern.

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Studie

Kulturelle Produktion und Mediennutzung im Alltag

Jetzt erschienen: unsere Studie “Kulturelle Produktion und Mediennutzung im Alltag : urheberrechtliche Problemfelder und politische Lösungsperspektiven”, die wir für die Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien, verfasst haben.

Die Studie fokussiert auf kreative Handlungen in verschiedenen Feldern des Alltags – etwa im Bereich der Bildung, der Freizeit oder des zivilgesellschaftlichen Lebens – und daraus entstehende Risiken, die viele der wünschenswerten Potentiale der Digitalisierung im Alltag behindern oder ganz blockieren. more

Diskussion zu Musikkultur und neuen Handlungsfeldern

Ist digital besser?

Diskussionsveranstaltung mit Tim Renner (Musikproduzent, Motor.de), mit Beiträgen von Dieter Kovacic (dieb13 klingt.org) und Peter Rantasa (Rhiz)

Wie können die neuen Potentiale der Musik- und Kulturproduktion im öffentlichen Interesse realisiert und den Produzierenden eine Einkommensgrundlage gesichert werden?

Moderation: Elisabeth Mayerhofer (IG Kultur Österreich)
Zeit:
Donnerstag 7. März, 19:00 – 21:00
Ort: Rhiz, U-Bahnbogen 37-38, Lerchenfelder Gürtel, 1080, Wien

Ein Veranstaltung des World-Information Institute, in Kooperation mit IG Kultur Österreich.

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Podiumsdiskussion Urheberrecht

Der Plan von der Abschaffung der Privatkopie

Donnerstag, 28. Februar 2013, 19:30 Uhr im metalab, Rathausstraße 6, 1010 Wien

Podiumsdiskussion ur21 von vibe!at und Initiative für Netzfreiheit mit: Konrad Becker (World-Information Institute/ t0) Peter Franck (CCC Deutschland) Werner Reiter (werquer.com) Markus Stoff (Initiative für Netzfreiheit) Moderation: Joachim Losehand (vibe!at)

Konsumenten kultureller und künstlerischer Güter erwerben in der Regel nicht mehr Eigentumsrechte an einem “Ding”, einem physischen Datenträger wie einer Schallplatte oder einem Buch, ja nicht einmal mehr eine Datei. Stattdessen erwerben sie alleine Nutzungsrechte, deren Einhaltung kontrolliert und die jederzeit eingeschränkt oder widerrufen werden können.